Unterwegs im Sommer: 5 Tipps für die Gesundheit Ihres Babys

Der Sommer hat viele schöne Seiten, wird es aber unerträglich heiß, die Nächte zur Qual und jede Bewegung verursacht einen Schweißausbruch, wünschen sich viele Menschen das Ende des Sommers herbei. Gerade Babys benötigen im Sommer besonders viel Aufmerksamkeit, weil sie auf die Hitze empfindlich reagieren. Hier sind einige Tipps, damit Babys unbeschadet durch den Sommer kommen.

Tipp Nr. 1: Temperaturschwankungen im Sommer:

Hitze vs. Kälte: passende Babykleidung

Viele Eltern tun sich schwer, wenn es um die richtige Kleidung in der Sommerzeit geht. Wie im Winter ist das Zwiebelschalenprinzip am praktikabelsten. Wird dem Baby zu warm, wird einfach eine Schicht Kleidung abgelegt. Babys und insbesondere neugeborene können ihre Körpertemperatur noch nicht wie erwachsene Menschen regulieren und sind auf wärmenden Stoff angewiesen. Sie kühlen schnell aus, wenn es windig ist oder man von draußen in eine kühle Räumlichkeit geht.

Baby im Sommer mit Mutter
Baby im Sommer mit Mutter

Neben der Windel reicht ein ärmelloser Body, darüber ein dünner Strampler. Sinnvoll ist es, ein dünnes Jäckchen und ein Baumwolltuch mitzunehmen, falls es plötzlich windig oder gegen Abend kühler wird. Die Kleidung sollte luftig und bestenfalls hell sein. Söckchen sind bei der Hitze überflüssig, einige Babys neigen allerdings zu kalten Füßen. Folglich muss immer individuell geprüft werden, ob das Baby kalte Füße hat oder nicht. Ob einem Baby grundsätzlich zu warm ist, lässt sich einfach im Nacken überprüfen. Fühlt sich die Haut dort schwitzig an, ist dem Baby zu warm.

Ein kleiner Extra-Tipp am Rande: auch die atmungsaktivste Windel ist bei Hitze unangenehm zu tragen. Ihr Baby wird es als angenehm empfinden, wenn es sich ab und an ohne Windel bewegen kann.

Tipp Nr. 2: Sonnencreme und UV-Strahlen

Babys sollten auf keinen Fall dem Sonnenlicht ausgesetzt werden und lieber im Schatten bleiben. Wer einen Sonnenbrand bei seinem Baby riskiert, erhöht das Risiko, dass in späteren Lebensjahren Hautkrebs auftritt. Beim Spaziergang im Freien sollten nackte Hautstellen mit einer geeigneten Baby-Sonnencreme eingeschmiert werden. Es wird empfohlen, zu Hause die Creme wieder abzuwaschen. Zwar ist spezielle Sonnencreme für Babys gut verträglich, allerdings kann die Haut darunter nicht frei atmen. Zudem ist noch nicht ganz klar, welche Auswirkungen die Verwendung von Baby-Sonnencreme langfristig auf die Haut hat. Ein Aufenthalt in der direkten Sonne wird bestenfalls vermieden.

Baby im Schatten
Baby im Schatten

Damit Ihr Baby beim Spazieren gehen im Schatten ist, kann der Kinderwagen mit einem Sonnenschirm ausgestattet werden. Beim Aufenthalten in der Sonne kann eine Sommermütze den empfindlichen Nackenbereich, den Kopf und die Augen vor der gefährlichen UV-Strahlung schützen. Wir haben uns diese Sommermütze von JAKO-O gekauft.

Tipp Nr. 3: Ihr Baby im See und Meer baden lassen

Auch Babys genießen eine erfrischende Abkühlung im Sommer. Grundsätzlich gilt, dass ein Baby beim Baden niemals unbeaufsichtigt gelassen werden sollte. Weder in fremden Gewässern noch zu Hause in der eigenen Badewanne oder im Planschbecken im Garten. Für kleine Babys sind Badegänge im See oder Meer noch nicht das richtige, ein bisschen in den Wellen planschen stellt hingegen kein Problem dar. Hier findest du unsere Tipps für Baby Schwimmhilfen.

Babys verlieren im Wasser schnell an Körperwärme, eine Wassertemperatur von 35 Grad Celsius ist für sie ideal. Bäder im tropischen Meer eignen sich für Babys besser als hiesige Seen. Aufpassen müssen Eltern, wenn es windig ist und das Baby beginnt mit den Zähnen zu klappern. Spätestens ab diesem Zeitpunkt gilt: raus aus dem Wasser und warm einpacken. Nach dem Kontakt mit Salzwasser sollten Babys gut abgetrocknet und mit normalen Wasser abgewaschen werden, ansonsten spannt beim Trocknen die Haut unangenehm.

Tipp Nr. 4: Schutz gegen Insekten

Insekten sind lästig, egal ob Fliegen, Stechmücken oder sogar Zecken. Babys empfinden Insektenstiche als genauso unangenehm wie Erwachsene. Insektenschutzmittel sollten aufgrund ihrer Wirkstoffe auf keinen Fall bei Babys angewendet werden. Am besten schützt man sein Baby gegen Insekten, in dem man sie nicht an das Baby herankommen lässt. Fenster sollten mit entsprechenden Gittern geschützt werden. Draußen sollte das Baby schützende Kleidung tragen. Helle und luftige Sachen eignen sich am besten zur Insektenabwehr. Nach dem Aufenthalt im Freien sollten Sie Ihr Baby ausführlich nach Zecken absuchen. Kommt es doch mal zum Stich, sollte dieser gekühlt werden. Vorsicht gilt bei Zecken- und Wespenstichen. Hier sollte im Zweifelsfalle besser ein Arzt aufgesucht werden.

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Tipp Nr. 5: Babyschlaf im Sommer

Babys schlafen bei Hitze ebenso schlecht wie erwachsene Menschen. Ihnen reicht meistens ein kurzärmliger Body und ein dünner Sommerschlafsack. Ist es dem Baby immer noch zu warm, kann statt dem Schlafsack ein leichtes Baumwolltuch über das Baby gelegt und in die Matratze gesteckt werden. Auf den Body sollte im Zweifelsfall verzichtet werden, vielen Babys reicht eine Windel aus. Auf einen Ventilator wird im Kinderzimmer besser verzichtet, da Babys Zugluft nicht vertragen. Lieber sollte nachts oder in den frühen Morgenstunden für ausreichend frische und kühle Luft gesorgt werden. Werden morgens Fenster und Rollläden dicht verschlossen, bleibt die kühle Luft tagsüber im Zimmer. Alternativ können feuchte Handtücher im Zimmer aufgehängt werden, um die Luft abzukühlen. Noch weitere Tipps haben wir auch auf:

https://meinkinderwagen.com/_blog/75-Mit_dem_Baby_im_Sommer_unterwegs_-_hilfreiche_Tipps.html gefunden. Also passt gut auf eure Babys auf.

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