Auch in Krisenzeiten sollte man eine Beziehung nicht aufgeben

Autor: Free-Photos

Das Coronavirus hat das Land über Monate im Griff gehabt. Und selbst jetzt noch besteht die Möglichkeit eines regionalen Lockdowns. Manche Forscher warnen vor einer möglichen zweiten Welle. In so einer Situation ist es besonders schwierig, eine Beziehung zu retten. Wenn dann noch Kinder involviert sind, sollte man alles für die Beziehung tun.

Trotz Corona die Beziehung aufrechterhalten

Seit ein paar Monaten hat das Coronavirus das Land fest im Griff. Zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung erlassen sollen Schlimmeres verhindern. Viele dieser Maßnahmen haben einen direkten Einfluss auf dein Privatleben und damit auch deine Beziehungen. Hat es in der Beziehung schon vorher Krisen gegeben, wird diese durch die Ausnahmesituation nicht einfacher. Sind dann noch Kinder involviert, lohnt es sich noch mehr nichts unversucht zu lassen deine Beziehung zu retten.

Sich selbst analysieren ist der erste Schritt

Fragt man Freunde, was man tun soll, wenn es in der Beziehung kriselt, wird „miteinander reden“, wohl die häufigste Antwort sein. Und ja, das ist auch richtig! Bevor du aber mit dem Partner oder der Partnerin redest, musst du deine Beziehung zu erst für Dich analysieren. Dabei klärst du ganz für dich alleine, welche Probleme du in der Partnerschaft siehst.

Als Hilfe könntest du eine Liste erstellen mit den Punkten, die dich stören. In dieser Krisenzeit kommt jedoch durch den Lockdown noch eine weitere Komponente hinzu. Überlege Dir zu jedem Punkt, ob dieser schon immer störend war, oder erst durch den Lockdown entstanden ist. Bei Problemen durch die Einschränkungen musst du vielleicht einfach nur abwarten. So wie die Einschränkungen nach und nach verschwinden werden, verschwinden vielleicht auch die Probleme. Eventuell sind diese nur aus einem Gefühl der Hilflosigkeit entstanden. Und wie es Kinder mit der Angst zu tun haben, haben das auch Erwachsene.

Reden bringt in vielen Fällen doch was

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Jeder kennt wohl dieses Sprichwort und in vielen Fällen mag es auch passen. Willst du aber deine Beziehung retten, dann solltest du das Gegenteil davon machen. Miteinander reden ist die Grundlage einer guten Beziehung. Das gilt gerade dann, wenn man in einer Krise ist. Oft ist es so, dass der Partner vorhandene Probleme nicht realisiert. Oder sie haben einfach nicht die gleiche Priorität wie für einen selber. Bringe deine Befürchtungen aber nicht als Kritik an. Kritisierte Personen gehen sofort in eine Abwehrhaltung und das Gespräch eskaliert schnell.

Akzeptiere die Unterschiede und nimm sie an

Nun wäre es allerdings der größte Fehler, dass du deine Partnerin oder deinen Partner nach deinen Vorstellungen verändern willst. Schließlich sind die Unterschiede das Salz in einer Beziehung. Es wäre wohl auch recht eintönig, wenn beide einen identischen Geschmack, Interessen und Meinungen hätten. Man hätte sich nach sehr kurzer Zeit kaum noch etwas zu erzählen. Deshalb solltet Ihr auch während der Coronazeit neben gemeinsamen, immer auch unterschiedlichen Interessen nachgehen. So könnte ein Partner etwas mit den Kindern unternehmen und ein Partner für sich etwas tun. Natürlich immer abwechselnd und die gemeinsamen Unternehmungen nicht vergessen. Über allem sollte aber immer auch das Wohlergehen der Kinder stehen, denn es gibt keine glücklichen Trennungskinder. Gerade in dieser Zeit sind Kinder durch die Einschränkungen und Veränderungen ohnehin schon verunsichert und benötigen eine stabile Umgebung.

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