Zähneknirschen bei Kindern

Viele Eltern kennen das durchdringende Geräusch, welches durch das Zähneknirschen, des Nachwuchs entsteht, ein wenig erinnert dieses unangenehme Geräusch, sicher an das Kratzer der Kreide oder der Fingernägel auf einer Schultafel, ein sehr unangenehmes Geräusch. Während das Zähneknirschen bei einigen Kindern nur nachts beim Schlafen auftritt, Knirschen andere Kinder mit voller Absicht mit den Zähnen. Das Zähneknirschen nennt sich Bruxismus. Kinder die absichtlich mit den Zähnen knirschen, treiben so ihre Eltern zum Wahnsinn und erzeugen so Sorgen bei den Eltern was die Zahngesundheit ihrer Kinder anbelangt. Wie man sich vorstellen kann wird ein relativ großer Kraftaufwand benötigt damit es zu den lauten Knirschgeräuschen kommt, durch den enormen Druck werden sowohl die Zähne als auch das Kiefergelenk extrem belastet, hinzu kommt noch, dass sich durch das Knirschen die Gesichtsmuskeln verkrampfen. In solch einer Situation, stellen sich viele Eltern und Betroffenen die Frage; Muss das denn sein und kann man nichts gegen das Zähneknirschen unternehmen?

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Warum Zähneknirschen bei Kindern?

Schaut man sich Erwachsene an, die mit den Zähneknirschen, lässt sich häufig erkennen, dass es sich um Menschen handelt die viel Stress haben, sich extrem auf eine bestimmt Situation versteifen und nicht locker lassen, bis ein Problem gelöst wurde. Der Stress und die Anspannungen die diese Menschen mit sich tragen, suchen sich einen Weg nach Außen und äußern sich beispielsweise durch Muskelverspannungen, oft sind Gesichtsmuskeln betroffen, dies lässt sich während dem Schlafen besonders oft beobachten. Einige Menschen knabbern in Stresssituationen an ihren Fingernägeln oder Knibbeln an der Nagelhaut, andere sind unruhig und hasten auf und ab, eine weitere Variante ist in diesen Situationen, um die es hier geht. Viele dieser negativen Eigenschaften könnten sich aber bereits im Kindesalter reduzieren oder sogar abtrainieren lassen.

Unterschiedliche Ursachen – Zähneknirschen bei Babys

Viele Kinder beginnen aus reiner Neugier mit dem Zähneknirschen, in diesen Fällen müssen sich Eltern keine Sorgen machen, denn auf diese Art und Weise erforschen Kinder ihr Gebiss und testen einfach aus, zu was die neuen Zähne in der Lage sind. Dieses austesten lässt sich in die orale Phase der Kleinkinder einordnen, es muss einfach alles in den Mund genommen werden und auf diese Art untersucht werden. Das Kratzen und Reiben über die frischen Zähnchen erzeugt neue Empfindungen und Geräusche, diese müssen Kleinkinder ganz einfach erst einmal kennen zulernen. Solche Phasen dauern in der Regel nicht all zulange und hören von ganz alleine wieder auf.

Zahnfehlstellungen

Selten, aber als Ursache für das Zähneknirschen nicht auszuschließen, kann eine Kieferfehlstellung sein. Ob eine solche Fehlstellung vorhanden ist kann ein Kieferorthopäde oder Zahnarzt relativ einfach feststellen und mit einer Zahnspange korrigieren.

Aufmerksamkeit

Hier lässt sich bereits erkennen, das verschiedene Ursachen, für das Zähneknirschen in Frage kommen. Ab und an versuchen Kinder durch das Zähneknirschen mehr Aufmerksamkeit von ihren Eltern zu bekommen. Da gerade Zähneknirschen bei den wenigsten Eltern gut ankommt, erreichen die Kinder so extrem schnell ihr Ziel. Knirscht das Kind mit den Zähnen und erregt so schnell die Aufmerksamkeit der Eltern, hat die Taktik funktioniert. Schenkt man dem Zähneknirschen also sofort große Aufmerksamkeit, könnte dies das Zähneknirschen verstärken.

Innerer Druck / Unruhe

Zähneknirschen bei Kindern kann auch ein Zeichen für Sorgen, Ängste oder Unsicherheit sein, psychische Probleme wie beispielsweise eine Überforderung sucht sich ein Ventil, dies kann Zähneknirschen sein. Sollte man feststellen dass das Zähneknirschen sich auf Stress und Sorgen zurückführen lässt besteht Handlungsbedarf, das Kind muss eine Methode finden den Stress auf andere Art und Weise abzubauen, dies kann Sport sein, beruhigende Gespräche, eine Bachblüten Behandlung oder eventuell etwas aus der Homöopathie, hier kann man sich durchaus Unterstützung vom Kinderarzt holen.

Zähneknirschen Kinder

Zahnknirschen Entwicklungen erkennen

Ab einem Alter von ca. 3 Jahren (spätestens bei Kindergartenkinder) sollten Eltern verstärkt darauf achten, ob das Kind mit den Zähnen knirscht und welche Ursachen dies haben könnte. Durch besonders starkes Knirschen hat sich das ein oder andere Kind auch bereits einen Zahn abgebrochen. Soweit muss man es nicht kommen lassen. Im Alter von etwa 3 Jahren hat sich das Gebiss der Kinder weites gehend entwickelt, knirschen die Kinder dann immer noch mit den Zähnen, handelt es sich nicht mehr um Ausprobieren, sondern ist dann tatsächlich besonders häufig ein Zeichen für Stress. Das Zähneknirschen tritt dann nicht mehr regelmäßig auf sondern in unregelmäßigen Abständen, hier können Eltern durch intensives Beobachten und dem analysieren aktueller Situationen häufig Gründe finden, eventuell steht in der Schule eine Arbeit an oder es wird ein Ausflug geplant, viele nicht alltäglichen Dinge können den Stressfaktor bei Kindern in die Höhe treiben.

Folgen des Zähneknirschens bei Kindern

wenn Kinder nachts Zähneknirschen, leidet deren Erholung darunter, bei diesen Kindern treten eine Vielzahl von Verspannungen auf, in erster Linie ist natürlich der Kiefermuskel betroffen. Im Schlaf können so ungewollt zum Teil gravierende Schäden an den Zähnen entstehen, Langzeitfolgen sind nicht ausgeschlossen. Das Knirschen reibt den Zahnschmelz ab, die Zähne werden deutlich stärker Heiß-Kaltempfindlich und es kann zu Fehlstellungen kommen.

Tipps zum abgewöhnen des Zähneknirschens

  1. Häufig kann den betroffenen Kindern eine Beißschiene / Knirscherschiene gut helfen. Eine solche Schiene ist aus Kunststoff gefertigt, vermeidet das Knirschen und korrigiert gleichzeitig die Bissstellung.
  2. Homöopathische Globulis finden immer mehr Anhänger, hier bieten sich die folgenden Mittel an Tuberculinum Bovinum C200 und Cina D6 Globuli, mit diesen Globulis wurden bereits von vielen Eltern gute Erfolge erzielt. Ein Heilpraktiker kann sicher helfen und das richtige Globuli auswählen.
  3. Antistress Übungen konnten auch bereits vielen Kindern helfen, unter anderem können Atemübungen erlernt werden, Gespräche mit den Eltern oder eine Anti-Stress-Therapie sind weitere hilfreiche Maßnahmen, die auf jeden Fall einen Versuch wert sind.
DHU Tuberculinum bovinum C200, 10 g Globuli
  • Wirkstoff: Tuberculinum bovinum C200
  • Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
  • Dosierung: Die Anwendung erfordert eine individuelle Dosierung durch einen homöopathisch erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker. Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte nur eine Einmalgabe von 5 Globuli eingenommen werden.
  • registriertes homöopathisches Arzneimittel aus der Apotheke (PZN-4240818) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Unser Fazit:

Zähneknirschen bei Kindern kann verschiedene Ursachen haben. Es gibt aber kein Grund zur Sorge, denn es stellt keine Gefährliche Krankheit dar. Besprechen Sie alles in Ruhe mit dem Kinderarzt und lassen sich fachmännisch beraten. Das Kinder Zähneknirschen geht vorüber.

Quellen und Interessante Links:

https://www.kinderarzt-augsburg.de/ratgeber/zaehne/zaehneknirschen/

https://www.hipp.de/forum/viewtopic.php?t=19909

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