Erkältung im Sommer bei Kindern: Die Sommergrippe

Bei hohen Temperaturen im Sommer fühlen sich manche Erwachsene und Kinder schlagartig schlapp und krank. Oft ist hier von einer Sommergrippe die Rede. Was ist das überhaupt und ist sie gefährlich für Kinder?

Was ist eine Sommergrippe?

Die Sommergrippe hat nichts mit dem Influenza-Virus zu tun, gegen den sich jeder impfen lassen kann. Im Grunde handelt es sich um eine Erkältung. Bei dieser Infektion im Sommer sorgen Coxsackie-, Echo- und Enteroviren dafür, dass Kinder und Erwachsene im Sommer unter einem grippalen Infekt leiden. Die Erkrankten selbst leiden zwischen ein und drei Tagen unter den starken Erkältungssymptomen, bis sie wieder gesunden. Halten die damit verbundenen Beschwerden länger an, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Grippe selbst verläuft jedoch viel schwerwiegender als die sogenannte Sommergrippe. Das bedeutet aber nicht, dass diese Erkältung auf die leichte Schulter genommen werden soll. Wie bei jeder Erkrankung ist wichtig, dem Körper die nötige Ruhe zu geben, sich zu erholen. Bei nicht auskurierten Erkältungen können gefährliche Folgekrankheiten daraus entstehen wie Entzündungen der Atemwege.

Auftretende Symptome bei Kindern durch die Sommergrippe

Bei der Sommergrippe zeigen Kinder gleiche Symptome wie bei einer Erkältung:

  • Schüttelfrost und Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Hals- und Ohrenschmerzen
  • Husten
  • laufende und verstopfte Nase
  • Niesen
  • Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
  • Bindehautentzündung

Weiterhin steigt das Risiko für bakterielle Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt ist. Magen-Darm-Probleme treten bei Kindern oft mit der Sommergrippe zusammen auf.

Was tun, wenn das Kind an Sommergrippe erkrankt?

Bei einer Erkältung ist Bettruhe und viel Trinken meistens ausreichend, um nach wenigen Tagen wieder fit zu sein. Werden Medikamente bei Kindern benötigt, sagt der Kinderarzt/ die Kinderärztin, welche nötig sind. Zahlreiche Medikamente bei Erkältungen müssen selbst gekauft werden, da dies meist nicht zu kassenärztlichen Leistungen zählt. Steigt das Fieber in einen kritischen Bereich oder hat das erkrankte Kind starke Schmerzen, sind Medikamente hilfreich. Bei Kindern hängt die Dosierung und Darreichungsform vom Alter ab. Kleinkindern und Säuglingen helfen meistens Zäpfchen, etwas ältere Kinder bevorzugen Saft oder Tabletten. Die Wirkstoffe Ibuprofen oder Paracetamol werden gerne genommen zum Lindern der Erkältungsbeschwerden. Unterstützend helfen Erkältungsbäder, Inhalation,

Spülen mit einer Nasendusche, Kühlen mit kalten Tüchern und Kräutertees. Gegen Halsschmerzen helfen Lutschtabletten oder Salbeibonbons. Bei der Onlineapotheke Shop Apotheke können Eltern Medikamente zum Liefern bestellen und müssen ihr Kind nicht allein lassen oder aus dem Bett holen, während es erkrankt ist.

Wie wird eine Ansteckung mit der Erkältung vermieden?

Das Verbreiten und Anstecken mit der Sommergrippe erfolgt mittels Tröpfen- und Schmierinfektion. Bereits ein Anniesen oder Anhusten durch eine erkrankte Person reicht aus, um selbst krank zu werden. Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, viel Trinken und Vermeiden von Zugluft oder trockener Ventilatoren-/Klimaanlagenbelüftung senken das Risiko, das Immunsystem zu schwächen. Damit ist die Chance größer, gesund zu bleiben.

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