In der 7. Schwangerschaftswoche wissen die meisten Schwangeren schon seit einigen Tagen oder Wochen, dass in ihnen ein kleines Leben heranwächst. Besonders in den ersten 12 SSW passiert viel im Körper der werdenden Mutter und auch beim Embryo selbst.

Anzeichen und Symptome

Die Schwangerschaft befindet sich noch immer im zweiten Monat und damit im ersten Trimester. In der 7. SSW verstärkt sich die typische Übelkeit der Schwangeren noch einmal mehr, da die Konzentration des Schwangerschaftshormons hCG im Blut weiter ansteigt. Zwar wird die Übelkeit, unter der Schwangere typischerweise leiden, als Morgenübelkeit bezeichnet, da sie bereits direkt nach dem Aufstehen zuschlagen kann. Jedoch begleitet das Unwohlsein und plötzliche Erbrechen die Frauen meist den ganzen Vormittag oder teilweise sogar den ganzen Tag. Weitere Symptome in der 7. Schwangerschaftswoche sind Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Der Körper möchte den Embryo im kritischen ersten Trimester gut schützen und bremst die werdende Mutter mit Müdigkeit aus und verhindert somit eine körperliche Überanstrengung und damit Gefährdung des Ungeborenen. Hinzu kommen Appetitlosigkeit und Kreislaufprobleme, die mit der noch immer andauernden Umstellung des Hormonhaushalts der Frau zusammenhängen. Auch gelegentliche Unterleibsschmerzen sind normal. Diese fühlen sich so ähnlich wie bei einer Regelblutung an, sollten jedoch nicht sehr stark sein.

7. SSW – Das passiert im Körper der Mutter

In der 7. Schwangerschaftswoche ist in der Regel noch kein Bäuchlein zu sehen und die Schwangerschaft bleibt von außenstehenden Personen unbemerkt. Dennoch fühlen sich die normalen Hosen oftmals schon sehr eng an. Das liegt daran, dass die Gebärmutter sich in der 7. Schwangerschaftswoche ausdehnt. Sie wird außerdem härter, um sich auf das Gewicht des Babys vorzubereiten und genug Stärke zu entwickeln, dieses die gesamte Schwangerschaft über zu halten. Auch der Herz-Kreislauf der Schwangeren verändert sich. Der Ruhepuls erhöht sich um durchschnittlich zehn Schläge pro Minute mehr. Hinzu kommt, dass sich das Blutvolumen im Körper der Frau in der 7. SSW um etwa 30 Prozent erhöht. Diese Umstellung geht am Kreislauf nicht immer spurlos vorbei und deswegen können in dieser Zeit vermehrt Kreislaufprobleme auftreten. Da der Körper in der 7. Schwangerschaftswoche noch immer damit beschäftigt ist, sich auf die Schwangerschaft einzustellen und alles auf die Entwicklung des Babys umzustellen, können hin und wieder leichte Zwischenblutungen vorkommen. Solange die Blutungen gelegentlich auftreten, schwach sind und nicht von starken Schmerzen begleitet werden, sind sie kein Grund zur Sorge. Um sich den Alltag aber sorgenfreier zu gestalten, ist es gut, die Blutungen dennoch vom Frauenarzt abklären zu lassen.

Die Entwicklung des Embryos

Die 7. Schwangerschaftswoche ist für Mutter und Kind eine ganz aufregende Woche. Der Grund dafür ist, dass die Schwangere in dieser Schwangerschaftswoche in der Regel ihren ersten Untersuchungstermin hat. Sie bekommt ihren Mutterpass ausgestellt sowie einen Ultraschall und wird ihr Baby das erste Mal sehen können. Die Größe des Embryos beträgt aktuell 2,5 Millimeter und wird zum Ende der Woche bereits auf 7 Millimeter gestiegen sein. Er hat ein Gewicht von etwa 0,5 Gramm und wächst nun einen Millimeter pro Tag.

Der wohl schönste Moment beim ersten Ultraschall ist es, den Herzschlag des ungeborenen Babys zum ersten Mal zu hören. Das Herz beginnt nämlich in der 7. SSW zu schlagen. Der Ultraschall zeigt aktuell bereits erste Gesichtszüge sehen wie zum Beispiel die Mundöffnung und die Nasenlöcher. Auch die Augenhöhlen bilden sich langsam. Der Embryo hat bereits kleine Arme und Beine, wobei Hände und Füße eher die Form eines Paddels haben. In der 7. Schwangerschaftswoche bilden sich erste Muskelstränge und das Baby wird seine ersten Bewegungen aus eigener Kraft vollziehen. Diese sind meist unkontrolliert und oftmals nur ein Zucken und werden in den nächsten SSW stärker. Die Mutter kann die Bewegungen jetzt noch nicht spüren. Wichtige Organe wie die Lunge und die Nieren sind jetzt im Körper des Embryos angelegt. Auch die Leber ist in der 7. SSW bereits vorhanden und hat ihre Arbeit auch schon aufgenommen.

Worauf muss die Mutter jetzt achtgeben?

In der 7. SSW befindet sich die Mutter noch immer im ersten Trimester der Schwangerschaft. In dieser Zeit finden große Veränderungen im Körper der Frau statt und es werden sehr viele Grundsteine für das Leben des heranwachsenden Babys gelegt. Es entstehen viele Organe und die Plazenta bildet sich heraus. Bei all diesen komplexen Prozessen können Fehler passieren, die dann leider schon fatal für den Fortlauf der Schwangerschaft sein können. In diesem Fall geschieht ein sogenannter spontaner Abort, die Schwangerschaft wird dann natürlich abgebrochen. Da der Körper in dieser Zeit besonders empfindlich ist, sollte die schwangere Frau auch in der 7. Schwangerschaftswoche sehr auf ihre Gesundheit achten und auf ihren Körper hören. Alkohol sowie das Rauchen sind absolut tabu, wie auch im weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Müdigkeit und andere Erschöpfungswarnungen des Körpers sollten ernst genommen werden. Viel körperliche Ruhe sind hilfreich und kommen der Entwicklung des Babys zugute. Weiterhin ist es möglich, Symptome wie die ständige Übelkeit in den Griff zu bekommen. Hilfreich ist es, mehrere kleine Mahlzeiten mit leichter Kost über den Tag verteilt zu essen. Vielen Frauen hilft es auch, bereits noch vor dem Aufstehen am Morgen einen Tee zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Die 7. SSW liegt im ersten Schwangerschaftstrimester und eine leider häufige Komplikation in dieser Zeit ist der natürliche Schwangerschaftsabbruch. Dieser basiert auf kleinen Entwicklungsfehlern, die ein Fortbestehen der Schwangerschaft unmöglich machen. Während des ersten Schwangerschaftstrimesters geschehen große Umstellungen im Körper, die den Grundstein für die Schwangerschaft und die Entstehung des kleinen Lebens legen. Kommt es in dieser Zeit zu Entwicklungsfehlern oder Fehlbildungen, sind diese so essentiell, dass es keine Chance für die Fortsetzung der Schwangerschaft gibt. Der Embryo wird in diesem Falle entweder ausgestoßen oder eine Ausschabung ist nötig. Mit Voranschreiten der Schwangerschaftswochen sinkt die Gefahr für einen spontanen Abort aber immer weiter.

Welchen gesundheitlichen Fragen muss ich nachgehen?

Da in der 7. SSW meistens der erste Untersuchungstermin ansteht, haben werdende Mütter das erste Mal die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Arzt beantwortet sie gerne alle, deswegen sollte nicht gezögert werden, alle Unsicherheiten und Sorgen zu besprechen. Es ist jetzt außerdem Zeit, sich um einen Toxoplasmosetest Gedanken zu machen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten dafür in vielen Fällen nicht, jedoch ist es nützlich den Test durchführen zu lassen. Menschen bemerken die Infektion mit der Krankheit nicht, jedoch können bei einer erstmaligen Infektion in der Schwangerschaft teils schwere Fehlbildungen am Ungeborenen auftreten. Mehr zur Toxoplasmose.

Fazit:

Die 7. Schwangerschaftswoche ist eine aufregende Woche, in der viele entscheidende Prozesse stattfinden. Besonders aufregend ist der erste Herzschlag, der beim ersten Untersuchungstermin schon zu hören ist. Außerdem wächst das Baby jetzt mit einem Millimeter pro Tag deutlich schneller.

  • der erste Untersuchungstermin steht an
  • das Herz beginnt, zu schlagen
  • alle Organe sind angelegt
  • Gesichtszüge bilden sich
  • erste Bewegungen des Babys
  • die werdende Mutter leidet noch immer unter Schwangerschaftsübelkeit
  • es sollte über einen Toxoplasmosetest nachgedacht werden
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